Bocchette Centrale

Unser Ziel war der "Via delle Bocchette".

Übernachtet haben wir Freitags bereits in Madonna di Campiglio. Samstag um 9h ging's dann los: zuerst mit der Seilbahn auf den "Passo del Groste". Die ersten Eindrücke dieser wunderschönen Berge bekamen wir bei herrlichem Sonnenschein auf dem "Alfredo Benini" Klettersteig, der uns zur "Bocca del Tucket" führte. Aufgrund der drohenden Wetterverschlechterung ging's am selben Tag von da weg nicht wie geplant über den "Bocchette Alta" sondern  zuerst Richtung Refugio Tucket und dann über den etwas einfacheren "Sentiero SOSAT" weiter. Über diesen Klettersteig kamen wir abends mit einem kleinen Regenschauer gut am Refugio Brentei an. Am Sonntag stiegen wir dann trotz Regens zum Refugio Pedrotti-Tosa auf.
Das Wetter hat uns auch am Montag (20 cm Schnee, stürmischer Wind, ab Mittag dann langsam Sonne) noch immer an der Umsetzung unseres Plans, den gesamten Bocchette-Weg zu gehen, gehindert. Wir blieben deshalb einen weiteren Tag auf der Pedrotti-Hütte. Obwohl wir irgendwie festsaßen (was aufgrund der kulinarischen Köstlichkeiten der Brenta-Schutzhütten auch wieder nicht ganz so schlimm war ;-) haben wir diesen Tag für wunderschöne "Winter"-wanderungen in der Umgebung der Hütte genutzt.
Am Dienstag war es dann bei Sonnenschein endlich soweit: Vormittags starteten wir los und konnten nun endlich den "Bocchette Centrale" in Angriff nehmen.
Teilweise gab's viel Schnee und Eis am Klettersteig. Dennoch kamen wir gut voran und die sonnigen Abschnitte waren umso genussvoller.
Über das Refugio Alimonta stiegen wir letztendlich Richtung Madonna di Campiglio - genauer gesagt zum Parkplatz Refugio Vallesinella ab.

 

Fazit: Es war wunderschön und wir kommen wieder! Und ein paar Bilder dazu gibts natürlich auch.