"Endlich Sommer" - nach dem verregneten August passte dieses Motto einfach zum Sonntag, den 2. Oktober 2011. Als wir um 6 Uhr in Klosterneuburg aufbrachen, um dem erwarteten Ansturm auf den "Haidsteig" auf der Rax zu entgehen, begrüßte uns der Tag mit sommerlichen Temperaturen; obwohl, der Tau auf der Windschutzscheibe verriet den Herbst letztendlich doch.
Auf der Fahrt nach "Grießleiten" haben wir uns noch Alternativen überlegt, falls der Haidsteig "besetzt" sein würde, aber dem war dann glücklicherweise nicht so. Bei netter Plauderei ging es ca. 1 Stunde lang zum Einstieg, wobei der Ausblick in die morgendliche Landschaft mit "angeherbstelten" Wäldern und einer sonnenbeleuchteten Preinerwand schon den Ausflug gerechtfertigt hätte. Der Haidsteig ist dann sich selbst gerecht geworden: Knackig, schön im Schatten und nicht zu heiß und genau das richtige Maß an Herausforderung für uns - Margit, Ernst und mir. Die Kletterei war einfach super und gewartet haben wir auch nur kurz vor der Schlüsselstelle wegen einer Gruppe,die nicht recht weiterkommen wollte.
Nach etwas mehr als 2 Stunden Haidsteig waren wir dann bei der "Gipfelrast" und überlegten uns spontan wie wir den Tag weitergestalten sollten. Unsere Wahl fiel auf eine nette Runde über neue Seehütte, den Bismarcksteig, das neue Karl-Ludwig-Haus, den Gretchensteig und zurück über das Waxriegelhaus zu unserem Auto. Eine Runde, die ich - außer an "Gehfaule" - sofort weiterempfehlen würde. Einzig der Abstieg nach dem Gretchensteig war wegen Windbruches nicht 100% optimal, aber der nachfolgende Weg - meist querend und durch den Wald - war vom Feinsten. Noch eine kurze Rast auf einer großen Wiese und einfach die Landschaft genießen bevor es zum Auto ging. Letztendlich hat uns dann die Asfinag in den Alltag zurückgeholt: Ob die 60km/h-Überkopfanzeigen den Stau gelindert oder gar provoziert haben, werden wir wohl nie klären.
Gesamtzeit ca. 9h
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